Husten und Vorbeugung

Antworten auf Ihre Fragen

  • Was ist der Unterschied zwischen einem trockenen Husten und einem produktiven Husten?

    Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Husten, den trockenen (Reiz-)Husten und den produktiven, verschleimten Husten.

     

    Produktiver Husten: Typischerweise ist der produktive Husten mit einer Virus-Infektion in den oberen Atemwegen wie bei der Erkältung verknüpft. Infolge der Infektion entzündet sich die Schleimhaut in den Bronchien und produziert einen zähen, klebrigen Schleim. Er kann dann nicht mehr durch die normale Bewegung der Zilien entfernt werden und verstopft die Atemwege. Husten ist ein Reflex, der diesen klebrigen Schleim entfernt. Wird endlich Schleim abgehustet, spricht man vom verschleimten, produktiven Husten. Die Entzündung und der angesammelte Schleim verengen übrigens die Atemwege, schränken die Atmung ein und können eine zusätzliche bakterielle Infektion begünstigen.

     

    Trockener Husten (unproduktiver Husten): Ein trockener Husten, auch Reizhusten genannt, ist trocken, schmerzhaft und kribbelt unangenehm im Hals. Er bleibt normalerweise ohne Auswurf. Dieser Husten kann z. B. durch Zigarettenrauch oder Staub ausgelöst werden. Ebenso kann er allergischen oder psychosomatischen Ursprngs sein oder durch andere, möglicherweise ernste Krankheiten ausgelöst werden.

  • Kann ein trockener Husten sich in einen produktiven Husten verwandeln?

    Ja. Beispielsweise gibt es bei einer Erkältung oder Grippe oft zwei Husten-Phasen: Zunächst herrscht ein trockener oder wenig produktiven Husten vor. Er geht später mehr und mehr in einen produktiven (verschleimten) Husten über. Wenn Viren in die Atemwege eindringen, kann die Schleimhaut-Auskleidung in den Atemwegen angegriffen und geschädigt werden. Die normale Sekretion von Schleim (Ärzte nennen ihn auch “Mukus”) verändert sich: der Schleim wird klebriger und haftet in den Atemwegen. Er kann nicht einfach ausgeworfen werden, man erlebt das Husten daher als sehr beschwerlich und erschöpfend. Wenn die Erkältung fortschreitet wird für gewöhnlich mehr Schleim produziert und der Husten wirdschließlich produktiv. Dann ist es möglich, den Schleim abzuhusten.

  • Wie erkenne ich einen chronischen Husten?

    Normalerweise nennt man einen Husten chronisch, wenn er mehr als 2 Monate anhält und/oder wiederholt auftritt.

  • Wann sollte ich mit einem Husten zum Arzt gehen?

    Ob Sie einen Arzt konsultieren sollten, hängt vom Ihrer persönlichen Situation ab. Im Allgemeinen ist es ratsam, wenn Ihr Husten länger als eine Woche dauert, wenn Sie Fieber haben, wenn Sie unter anhaltenden Brustschmerzen leiden oder Schwierigkeiten beim Atmen haben.

  • Was ist ein Expektorans?

    Eine Erkältung wird häufig von einer akuten oder chronischen Bronchitis mit einer vermehrten Produktion von Schleim und Husten begleitet. Ein Expektorans (Husten- bzw. Schleimlöser) fördert oder erleichtert die Sekretion von Schleim sowie das Abhusten von Schleim und anderen Stoffen aus den Atemwegen.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Expektorans und einem Antitussivum?

    Expektorantien (Husten- bzw. Schleimlöser) sind Substanzen, welche die Entfernung von klebrigem Bronchialsekret aus den Bronchien erleichtern oder beschleunigen. Antitussiva helfen hingegen, den Hustenreflex bzw. die Hustenbereitschaft zu reduzieren – indem Sie die Reaktionsschwelle im Hustenzentrum im Gehirn und/oder in Hustenrezeptoren in der Peripherie erhöhen. Das führt zu einer Beruhigung des Hustens.

  • Ist es ratsam, Husten zu stoppen oder zu beruhigen?

    Das hängt z. B. von der Art des Hustens ab. Ein trockener Reizhusten kann sehr lästig und schmerzhaft sein und mit Hustenstillern behandelt werden, die ihn beruhigen. Während einer Erkältung geht dieser trockene Husten oft in einen produktiven Husten über, bei dem dann vermehrt Schleim gebildet wird. Um dann die Entfernung des Schleims in Gang zu halten, sollte in diesem Fall kein Hustenstiller eingesetzt werden – oder nur am Abend, damit man eine erholsame Nachtruhe hat und die Brust sich vom kräftezehrenden Bellen erholen kann. In diesem Stadium des produktiven Hustens ist es im Allgemeinen ratsam, ein Expektorans wie Mucosolvan® einzusetzen, das das Abhusten des Schleims erleichtert und den Heilungsprozess fördert. Wenn sich ein Husten binnen einer Woche nicht besser, sollten Sie zum Arzt gehen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Mukus und Schleim?

    Diese Unterscheidung treffen im Allgemeinen nur Ärzte, Laien setzen die beiden Begriffe in der Regel gleich. Zu Erklärung: Mukus ist eine klebrige Auscheidung der Schleimhäute des Körpers. Sie hilft beim Schutz der Lungen, indem sie Fremdkörper festhält, die beim normalen Atmen durch die Nase eindringen. Außerdem schützt sie Körpergewebe vor dem Austrocknen. Eine stark erhöhte Mukus-Produktion in den Atemwegen ist ein Symptom vieler verbreiteter Krankheiten wie etwa der Erkältung. Das Vorhandensein von Mukus in Nase und Rachen ist an sich normal, erhöhte Mengen können jedoch die Atmung behindern. Sie müssen durchs Naseschneuzen oder Abhusten entfernt werden. Schleim: Per wissenschaftlicher Definition ist er auf den Mukus reduziert, den das Atemwegssystem produziert, unter Ausschluss von dem aus dem Nasengang und zum Teil auch dem, den man abhustet (Sputum).

  • Ist es normal, dass die Schleim-Sekretion in den ersten Tagen der Anwendung von Mucosolvan® zunimmt?

    Ja. Expektorantien (Hustenlöser) helfen, den klebrigen Schleim aus den Bronchien schneller und leichter zu entfernen, indem sie die Menge von dünnflüssigerem Bronchialsekret erhöhen. Deshalb nimmt auch die Hustenfrequenz zunächst zu, denn die nun größere Menge an Schleim muss entfernt werden. Im weiteren Verlauf der Heilung nimmt die Hustenfrequenz dann aber zunehmend ab.

  • Wie kann ich die Wirkung von Mucosolvan® unterstützen?

    Außer der Anwendung von Mucosolvan® können die folgenden Maßnahmen Ihrem Körper helfen, den Husten zu bekämpfen, also den Heilungsprozess zu beschleunigen:

     

    • Gönnen Sie sich viel Ruhe.
    • Versorgen Sie sich mit ausreichend Vitaminen, indem Sie frisches Obst und Gemüse essen.
    • Machen Sie Fußbäder (warm zu heiß zu kalt).
    • Nutzen Sie warme Brust-Wickel und inhalieren Sie warme Dämpfe (Kopfdampfbad).
    • Vergessen Sie nicht, sich die Hände zu waschen, nachdem Sie sich die Nase geputzt haben.
  • Wie kann ich mein Immunsystem stärken?

    Ist das Immunsystem erst einmal geschwächt, haben Erkältungsviren und Husten ein leichtes Spiel. Sie können Ihr Immunsystem mit diesen Maßnahmen stärken:

     

    • Gehen Sie viel an der frischen Luft spazieren.
    • Besuchen Sie regelmäßig die Sauna.
    • Nehmen Sie heiß-kalte Wechselduschen.
    • Schafen Sie ausreichend und vermeiden Sie unnötigen Stress.
    • Essen Sie frsiches Obst und Gemüse.
    • Zitrusfrüchte, Tomaten, Kartoffeln, Spinat und Brokkoli sind sehr zu empfehlen. Sie können auch Vitamin-Präparate einnehmen, besonders Vitamin C.
  • Was ist schneller, die Geschwindigkeit des Schalls oder die des Hustens?

    Die Schallgeschwindigkeit ist schneller, aber nicht sehr viel. Sie beträgt 1234.8 km/h. Ein starker Hustenstoß katapultiert die Luft mit bis zu 1000 km/h aus den Atemwegen heraus.